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Herzlich willkommen auf der privaten Wetterseite vom Salzburgerland !

Hier auf dieser Wetterseite werden Sie über das Wetter von Ramingstein informiert mit aktuellen Wetter Daten und Statistiken seit 2014.

Ramingstein liegt im Dreiländereck von Salzburg, Steiermark und Kärnten und ist die viertgrößte Gemeinde des Salzburger Lungaues. Der Ort ist eingebettet in den Lungauer Nockbergen und besteht aus vier Ortschaften: Kendlbruck, Madling, Karneralm und Ramingstein. Ramingstein wurde urkundlich erstmals 1139 erwähnt. Oberhalb des Ortes erhebt sich die Burg Finstergrün, das Wahrzeichen des Ortes Ramingstein. Die Burg Finstergrün ist auch als die “lebendige” Burg – bzw. Jugendherberge Österreichs! Herzlich Willkommen auf www.burg-finstergruen.at

In Ramingstein gibt es ein Silberbergwerk mit den Erzwegen Ramingstein und dem Familienprogramm "Was glitzert und glänzt denn da?" mit der der Lungauer Stollengruppe! Herzlich Willkommen auf www.silberbergwerk.net.

Maria Hollenstein
Die Ursprünge der Wallfahrtskirche gehen zurück in das frühe 18. Jahrhundert. Ein schon damals verehrtes Gnadenbild von Maria in einer hölzernen Kapelle bei Kendlbruck erregte wegen zahlreicher Gebetserhörungen großes Aufsehen. Der Name “Hollenstein” leitet sich von einem Spurstein her; hier sammelt sich das aus einem Felsspalt sickernde Quellwasser, das als Augenheilmittel bis heute sehr geschätzt wird.

 Winterprognose für den Winter 2016/17 für 800 m Seehöhe !

Die kalte Jahreszeit steht vor der Tür und es ist sicher für alle interessant wie der kommende Winter für unsere Region ausfallen wird. Der Saalfeldner Wetterspezialist, Herr Hofrat Dipl.Ing Nöbl, stellte uns seine begehrten Prognosen für die Veröffentlichung zur Verfügung.


Wetterprognose für den Winter 2016/17:
Kurzfassung: kalt und extreme Schneemengen in den Nordalpen 


1. ) Die Naturbeobachtung:

Dreimal soviel Waldhonig, dreimal so viele Eierschwammerl und dreimal so viele Disteln als im Vorjahr
Trotz der ungünstigen Witterung während der Trachtzeit zählt das Jahr 2016 zu den besten Waldhonigjahren im Gebirge. Das Eierschwammerljahr war das beste in einem Zeitraum von ca. 20-30 Jahren. Das Pilzwachstum lag allerdings unter dem Durchschnitt. Das Pflanzenwachstum war ähnlich wie im Vorjahr außerordentlich stark, besonders auffallend war, dass die Disteln nicht nur große Höhen erreichten, sondern auch in wesentlich größerer Anzahl wuchsen. Die Natur sagt einen extrem schneereichen Winter voraus.


2.) Die Temperaturprognose:

winterprognose_2016-17 

 

Die Temperaturprognosekurve zeigt von Beginn an bis ca. 20. Februar unterdurchschnittliche Temperaturen, lediglich im Jänner gibt es eine wärmere Phase, die jedoch auch unter der Nullgrad-Grenze bleibt. Da die Mitteltemperatur Ende November schon unter null Grad sinkt, ist zu diesem Zeitpunkt bereits eine geschlossene Schneedecke zu erwarten. Die Kälte setzt sich im Dezember fort, wobei Mitte Dezember bei Schönwetter und Schneebedeckung bereits die tiefsten Temperaturen des Winters möglich sind. Es gibt kein Weihnachtstauwetter. Erst im Jänner tritt eine etwas wärmere Phase ein, verursacht durch Warmfronten, die dann große Schneemengen bringen, dabei kann es kurzfristig auch regnen. Mit unterdurchschnittlichen Temperaturen setzt sich der Winter in der 3. Jännerdekade bis ca. 20 Februar fort (Fabian/Sebastian fängt der rechte Winter an). Schönwetter und steigende Temperaturen gibt es von Ende Februar weg bis über den gesamten März, bei Tag herrscht Tauwetter, durch die großen Schneemengen hält sich die Schneedecke aber bis Ende März. Der April zeigt einen gleichmäßigen Temperaturanstieg ohne markante Kälterückfälle. 


3.) Die Detailprognose für 800 m Seehöhe in den Nordalpen:
November:
herbstlich kühl, oberhalb des Nebels noch gutes Wanderwetter bis ca. 20 November, danach Temperaturrückgang unter 0 Grad und Bildung der ersten Schneedecke
Dezember:
sehr winterlich, Mitte Dezember schon sehr kalt, kein Tauwetter, die Schneehöhen bewegen sich um die 30 cm, zu Weihnachten bei 40 cm
Jänner:
tiefwinterlich, die stärksten Schneefälle erfolgen Mitte des Monats, dabei wird es etwas wärmer, kurzfristig ist auch Regen möglich, Ende Jänner wieder sehr kalt. Die Schneehöhen bewegen sich zwischen 50 und 60 cm
Februar:
bis 20. des Monats noch kalt mit zeitweiligen Schneefällen, danach Erwärmung und Tauwetter bei Sonnenschein. Die Schneehöhen erreichen im Februar zwischen 60 und 70 cm, kurzfristig gibt es eine Höchsthöhe von 100 cm (Anfang Februar)
März:
frühlinghaftes Schönwetter, trotz Tauwetter hält die Schneedecke bis Ende des Monats, da die Näche noch kalt sind. Die Schneehöhen liegen zwischen 60 und 30 cm, am Monatsende bei 0 cm.
April:
anhaltende frühlinghafte Aufwärtsentwicklung ohne markante Kälte- und Schlechtwetterrückschläge. Die Schneedecke in den Schiregionen der Mittelgebirge hält bis über Ostern hinaus.

4.) Die Schwankungsbreite der Prognose:
Das sich die Prognose über 6 Monate erstreckt, kann es zeitliche Verschiebungen im Temperaturrhythmus geben (bis zu einer Dekade = 10 Tage). Die Schneehöhen beziehen sich auf Mittelwerte der tatsächlichen Messungen seit 1971. Für die Prognose wird die höchste Wahrscheinlichkeit herangezogen. Für den kommenden Winter 2016/17 gibt es eine Schwankungsbreite zwischen durchschnittlicher Schneehöhe und Extremschneehöhe (65 cm - 135 cm Höchsthöhe). Die Wahrscheinlichkeit für eine durchschnittliche Schneehöhe liegt jedoch nur bei 15%, jene für stark überdurchschnittliche Schneehöhen schon bei 35% und jene für Extremwinter (mit Lawinen und Schneedruck) sogar bei 50%. Von den schneereichen Wintern im 6-Jahresrhythmus ist daher jeder zweite in Extremwinter. 

Die Schwankungsbreite im 6-Jahresrhythmus:
Die schneereichen Winter weisen in den Schneehöhen eine Schwankungsbreite von durchschnittlich bis stark überdurchschnittlich (Extremwinter) auf. in gleicher Weise liegen die Schneehöhen in den schneearmen Wintern unter dem Durchschnittt (maximal Durchschnitt, minimal kein Schnee). Bei den Übergangsjahren ist die Schwankungsbreite am größten und eine eindeutige Prognose auf Grund des 6-Jahresrhythmus nicht möglich. Die Schneehöhen liegen zum Teil über dem Durchschnitt (aber kein Extremwinter) und zum Teil darunter, ähnlich den schneearmen Wintern. Auf Grund des 6-Jahresrhythmus kann man daher für die kommenden Jahre folgende Prognose stellen:
Winter 2016/17 und 2017/18: überdurchschnittliche Schneehöhen (durchschnittlich bis stark überdurchschnittlich bis extrem)
Winter 2018/19: alles ist möglich, außer extreme Schneehöhen
Winter 2019/20 und 2020/21: unterdurchschnittliche Schneehöhen (durchschnittlich bis stark unterdurchschnittlich bis extrem wenig Schnee)


Alle Angaben ohne Gewähr!

©   Dipl.Ing. Nöbl, Saalfelden        www.saalfelden.at/Winterprognose_2016_17

 

 

 

 

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